Mukoviszidosezentrum |
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Behandlungsangebote des Josefinums
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Was ist Mukoviszidose?Bei Mukoviszidose handelt es sich um eine Erbkrankeit, die eine Fehlfunktion der Atemwege, der Verdauungsorgane und anderer Organsysteme zur Folge hat. Die Krankheit wird rezessiv vererbt: bekommen zwei gesunde Erbträger gemeinsam Kinder, so ist statistisch damit zu rechnen, dass von diesen Kindern jedes vierte an Mukoviszidose erkrankt und jedes zweite ein Merkmalsträger ist, aber gesund (wie die Eltern). Das Vorhandensein des auslösenden Gendefekts kann im Labor nachgewiesen werden. Man schätzt, dass die Genstörung im Erbgut von etwa 5 Prozent der Bevölkerung vorliegt (das betrifft also etwa 3 Millionen Bundesbürger) und dass jeder 3000. an den Symptomen von Mukoviszidose zu leiden hat. An einer Gentherapie für Mukoviszidose wird geforscht, sie ist bisher beim Menschen noch nicht erfolgreich anwendbar. Die Krankheit äußert sich oft bereits im Säuglings- oder Kleinklindalter: Bei Neugeborenen kann sie einen Darmverschluss verursachen, ab dem ersten Lebensjahr führt sie zu Gedeihstörung, chronischer Bronchitis und zu wiederholten, teils schweren Lungenentzündungen. Im späten Schul- und Erwachsenen-Alter können Diabetes und Leberfunktionsstörungen als Folgeerscheinung auftreten. Mukoviszidose greift den Körper an mehreren Punkten an:
DiagnosestellungDer Nachweis der Mukoviszidose erfolgt durch den Schweißtest: Hierbei wird die Konzentration von Natrium und Chlor im Schweiß gemessen. Innerhalb einer Stunde kann so zuverlässig ermittelt werden, ob ein Patient an Mukoviszidose leidet oder nicht. Zusätzlich kann auch der Gendefekt durch eine entsprechende Untersuchung des Erbguts festgestellt werden. BehandlungDie Behandlung von Mukoviszidose ist sehr umfassend und schließt eine ganze Reihe von Maßnahmen ein:
PrognoseMukoviszidose senkt die Lebenserwartung des Patienten auf etwa 35 bis 40 Jahre, auch wenn sie durch Fortschritte in der Behandlung immer weiter angehoben werden kann. Dies stellt - neben den physischen Symptomen - eine enorme psychische Belastung für den Betroffenen und auch seine Eltern und Angehörigen dar. |
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